Neuer Kaffeegenuss in der Neustadt: YellowBird Coffee

Eine Neueröffnung ist immer besonders spannend und zieht nicht nur meine neugierigen Blicke an. In den letzten Wochen konnte ich mich immer wieder auf der Baustelle des YellowBird Coffee in der Bremer Neustadt umsehen und Schritt für Schritt dabei zuschauen, wie aus dem ehemaligen Blumenladen ein gemütliches Café wird.

Vorfreude auf etwas Neues

Ein Tag bevor die Pforten des YellowBird Coffee sich öffnen, mache ich mich nützlich und helfe Daniel und seiner Ehefrau Amanda bei den vielen letzten Handgriffen, die noch zu erledigen sind. Neben Blumen umtopfen, Kartons zerkleinern und Geschirr auspacken, bekomme ich auch direkt die Gelegenheit mich genauer umzuschauen.

Neuer Boden wurde verlegt, Sanitäranlagen mussten komplett neu gebaut werden und eine schöne Theke wurde geschmiedet. Mein persönliches optisches Highlight sind die weißen Fliesen hinter der Bar, die schicke, blaue Verzierungen tragen. Durch das viele Holz, das verarbeitet wurde, wirkt der ganze Raum besonders gemütlich.

An Kaffeeequipment wurde hier nicht gespart. Die la Marzocco thront hinter der Bar, neben ihr zwei Mythos one Kaffeemühlen, die nur auf ihren Einsatz warten, um ihr Potential zeigen zu können. Tolle und hochwertige Maschinen nutzen einem jedoch nichts, wenn man nicht auch die dementsprechenden Fachleute hat, um diese richtig zu bedienen. Und da kommt das kompetente Team des YellowBirds zum Einsatz!

Während ich weitere Kartons aus dem Keller hole, beschäftigt sich Ali, Daniels Head Barista, ganz nebenbei und trotzdem hoch konzentriert mit dem richtigen Einstellen der Maschinen.

Die Durchlaufzeit eines Espressos bestimmt sowohl Crema als auch Geschmack. Mahlgrad und Menge müssen daher auf den Punkt genau aufeinander abgestimmt sein, um einen perfekten Espresso zu erhalten. Feingefühl, gute Sensorik und etwas Geduld sind daher gefragt. Alles Dinge, die man mit genug Erfahrung und einem gewissen Talent routiniert beherrscht, selbst wenn Chaos um einen herum herrscht.

Küchenfee Amanda wirbelt in ihrem kleinen Reich herum, um die letzten Vorbereitungen für den nächsten Tag zu treffen. Der Duft, der bereits jetzt schon aus der Küche strömt, macht direkt Lust auf mehr!

Hereinspaziert

An dem sonnigen Eröffnungstag erwartet mich ein sehr gut besuchtes Café.
Der komplette Außenbereich ist belegt, ein paar Gäste reihen sich in eine Schlange vor dem Tresen ein, andere haben bereits einen Platz in der gemütlichen Sitzecke im Innenbereich gefunden.

Freudestrahlend werde ich von Bergen und Lea bedient, die es beide kaum fassen können, dass so unglaublich viele Gäste an diesem heutigen, ersten Tag gekommen sind. Die beiden Mädels sind nicht nur genauso Kaffeeverrückt wie Ali und Daniel, sie schaffen es auch auf charmante Art und Weise jeden Gast ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Inklusive kreativem Kunstwerk auf den Getränken versteht sich.

Ich entscheide mich für Amandas Tomatensuppe, die ich draußen auf dem letzten freien Platz genieße. Der Duft vom Vortag hat keine falschen Versprechen gemacht. Einfach super lecker!

Der gelbe Vogel auf meinem Notizbuch fühlt sich hier natürlich direkt besonders wohl.

Ein älterer Herr macht sich gerade auf zur Bar, um sich persönlich bei der Köchin für das gute Essen zu bedanken. Auch mit anderen Gästen komme ich ins Gespräch, die das Café jetzt schon als Bereicherung der Neustadt sehen. Passanten schauen genau auf die Teller der draußen sitzenden Gäste und ich schnappe Gesprächsfetzen auf, die einen Besuch versprechen.

Kaffee gibt es hier in jeglicher Form. Die Klassiker wird jeder von euch kennen und iced Getränke sind in den Cafés auch keine Seltenheit mehr. Espresso mit Tonic oder eine eiskalte Erfrischung aus getrocknete Kaffeekirschen, auch Cascara genannt, sind da schon seltener zu finden.

Stöbern erlaubt

Neben dem guten Sinn für Kaffee und Qualität, fällt mir auch direkt der gute Musikgeschmack auf, der den Laden noch gemütlicher erscheinen lässt. Bei Jack Johnsons „Upside Down“ wandern meine Blicke zu den vielen Kleinigkeiten in den Regalen, die es zu entdecken gibt. Da macht das stöbern direkt doppelt so viel Spaß.

Verschiedene Gin Sorten oder leckeres Craft Beer in besonderer Qualität und natürlich unterschiedliche Kaffeesorten kann man sich hier für Zuhause schnappen. Regionale, kleine Köstlichkeiten, die man vielleicht sogar hier das erste Mal entdeckt. Alles, was einen Genussmenschen, wie mich, in Freude versetzen lässt.

Ein besonderer Hingucker, ist die hauseigene „moin moin mischung“. Eine Kaffeebohnenmischung aus Kolumbien und Brasilien, die mit der Bremer Rösterei Cross Coffee zusammengestellt wurde. Die findet ihr hier in eurem Filterkaffee wieder oder könnt euch auch für den heimischen Kaffeepott einen Schwung mitnehmen. Ein Päckchen landet direkt in meinem Jute Beutel.

Freut euch auf mehr!

Gute Ideen schlummern im YellowBird so einige!
Hinter dem gelben Vögelchen steckt nämlich ein kreatives Team, dass ihren Gästen etwas Gutes mitgeben möchte. So sind nicht nur Coffee Events geplant, bei denen man mehr über das braune Böhnchen lernen kann, sondern auch Craft Beer Tastings, die eine geschmackliche Entdeckungsreise versprechen.

Ich für meinen Teil habe jetzt schon ein neues Stammcafé gefunden!

YellowBird Coffee
Pappelstraße 79
Bremen-Neustadt

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